Bilder der
Stammes Waldweihnacht 15.-17.12.2006
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Bericht der
Sippenfahrt Turmfalke vom 05.-07.07.2006
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Nachdem wir unsere Fahrtmaterialien und Lebensmittel auf
die Rucksäcke verteilt hatten, machten wir uns auf die Socken, um unseren
ersten Lagerplatz in den umliegenden Wäldern Brakels zu suchen. Auf Grund des
unglaublich schwül-heißen Wetters, kamen wir nur bis Riesel wo wir einen
wunderherrlichen Lagerplatz fanden. Bevor wir unsere Kohte aufbauten und Wasser
holten, gingen wir in den nächstgelegenen Fluss, um ein bisschen zu baden.
Wir bauten die Kohte und einen Unterstand auf, weil es sehr
nach Gewitter aussah’. Das Wetter hielt sich aber stabil, sodass wir den
bunten Abend ohne Komplikationen starten konnten. Wir aßen Schmackhaftes vom
Feuer und sangen lustige alte Fahrtenlieder. Als es dann anfing zu regnen,
verkrochen wir uns mit unserem Tschai in der Kohte. Am nächsten Tag ließen wir
es ruhig angehen, wegen des Wetters und wanderten gegen 18 Uhr los.
Die restlichen
Tage verlebten wir in alter Fröhlichkeit, wie man es am besten von uns kennt
:-D (Marius Fillmer)
Bericht der Waldweihnachtsfahrt vom Dezember 2003
Waldweihnacht im Hochsolling
Der DAV Sektion Weserland hat
eine schöne Hütte am Ortsrand von Silberborn mitten im Hochsolling. Vollständig
ausgestattet mit Betten, Gemeinschaftsraum, Küche und Geschirr für ca. 30
Leute. Hierher hat uns unsere diesjährige Weihnachtsfahrt geführt.
Die einzelnen Gruppen hatten
unterschiedliche Laufstrecken zur Hütte zu bewältigen. Mit der Meute und
Matthias bin ich mit dem Zug bis Höxter und dann mit dem Kirchenbulli bis
Neuhaus gefahren. Ab hier waren wir auf uns und unsere Füße angewiesen. Als
erstes wurde das Laufmotto ausgegeben: „Wer zuerst jammert, dass er nicht mehr
kann, muss das ganze Wochenende spülen!“
Unser Weg hat uns erst durch den
Wald bis nach Silberborn geführt, es ist eine wichtige Erfahrung, dass man auch
im Dunkeln noch ganz gut den Weg erkennen kann, außerdem haben Wölflinge immer
eine Taschenlampe dabei. Als erste Gruppe sind wir gegen 18.00 an der Moosberghütte
angekommen. Vor der Bahnfahrt hat Tom jeder Gruppe eine Laufaufgabe in die Hand
gedrückt, es sollte, anhand von Stichworten, eine weihnachtliche Geschichte
erfunden und am Samstagabend zum Besten gegeben werden. Unterwegs waren wir
nicht dazu gekommen, aber jetzt haben wir die Zeit bis zum Essen genutzt.
Nachdem die Betten gefunden und bezogen waren wurde eifrig überlegt und
getextet.
Nach der Wanderung sind alle
recht schnell im Bett verschwunden und das war auch gut so. Die Sippe Turmfalke
hatte für die jüngeren ein Geländespiel vorbereitet. Nach dem Frühstück
wurden die Landkarten und die Laufrichtung verteilt und die Gruppen sind mit
etwas Abstand gestartet. Bis zur ersten Station bin ich mit meiner Gruppe knapp
eine Stunden gelaufen. Bei Matthias sollten wir Feuer machen oder Fragen
beantworten. Marius und Hendrik meinten wir könnten mehr Punkte beim
Feuermachen holen als beim Wissenstest.
Jetzt sollte ich das grenzenlose
Vertrauen nicht enttäuschen. Die ganze Aufgabe lautete: ein Feuer anzünden mit
maximal drei Streichhölzern, darüber einen gelben Sack mit Wasser aufhängen;
das Feuer sollte den Sack anschmelzen und das Wasser das Feuer löschen.
Rundum war alles durch den Regen der vergangenen Tage und den Nebel schön
klamm, Wasser zum löschen gab es auf den ersten Blick auch nicht und Grillanzünder
waren nicht erlaubt. Na dann los, trockenes Holz sammeln, Fichtenreisig
pulverisieren und alles ordentlich aufschichten, ein Dreibein bauen, Wasser
finden. Unterwegs hatte ich Birkenrinde abgezupft und in der Hosentasche
getrocknet. Wir haben es als einzige Gruppe überhaupt versucht und mit viel
Zeit und einer halben Zeitungsseite dann auch geschafft. Nur das mit dem Löschen
hat nicht ganz hingehauen, der Wind hatte den Wassersack an die Seite geweht.
Dafür gab es etwas Punktabzug und viel Spaß beim Zündeln bis das Mittagessen
da war.
Die nächste Station war noch
weiter aber mit einem kleinen Bach zum Spielen. Hier haben sich alle Gruppen
getroffen. Kniffelige Knobelaufgaben hatte sich Philipp für uns ausgedacht.
Als wir endlich die dritte
Station erreichten, war es fast dunkel. Wilhelm hatte für uns und für sich ein
Feuerchen angezündet. Die Burg oder besser noch das Ritterfräulein sollten wir
mit Dartpfeilen treffen, dafür brauchten wir schon eine Taschenlampe.
Mit Martin und seiner Gruppe sind
wir dann zusammen zurück zur Hütte, Johannes hatte seine Station schon dahin
verlegt, so dass uns der Weg durchs Hochmoor erspart blieb. Die Wege im Solling
sind breit und gut ausgebaut, es war kein Problem den Weg im Dunkeln zu finden.
An der Hütte mussten wir sägen, 640 g, von einem Ast.
Auch wenn wir den Abstecher
durchs Moor nicht gemacht haben, sind wir eine ordentliche Strecke gewandert.
Einige meinten, sie würden das Abendbrot nicht mehr schaffen und wollten sofort
ins Bett. Zu den Aufnahmen sind dann doch noch alle mitgekommen.
Tom und Boris waren vorgegangen
und haben am Hochsollingturm einen Platz vorbereitet. Diesmal hatten wir Fackeln
dabei, um den Weg zu beleuchten. Die Andacht hatte ich mit Martin vorbereitet.
Anschließend wurden Elisabeth,
Fabienne, Marius, Hendrik, Janis, Sebastian und Vincent von mir als Jungwölfe
aufgenommen. Schade das Philipp, Christian und Marcel nicht dabei waren, aber
auch die drei werden sicher bald als Jungwolf aufgenommen.
Johannes und Steffen aus der
Sippe Kondor wurden von Peter als Jungpfadfinder aufgenommen.
Wieder in der Hütte haben wir
unsere Geschichten vorgespielt und vorgetragen und Nikotom hat dann seine Geschichte erzählt, wie er zu seinem
Gehilfen, dem Knecht Ruprecht, gekommen ist.
Der Gottesdienst am Sonntag in der kleinen Kirche in
Silberborn war der richtige Abschluss unserer Weihnachtsfahrt und eine schöne
Einstimmung auf den vierten Advent und das nahe Weihnachtsfest.
Nach dem Gottesdienst und der
Abschlussrunde ist die erste Gruppe abgereist, die anderen haben noch den Rest
aufgeräumt und auf Tom mit dem Kirchenbulli gewartet. Und dann waren wir ganz
schnell wieder in Brakel, alle müde und zufrieden.
Gut Jagd und Gut Pfad
Dorothee