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Die
Christliche
Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) ist ein Bund von Mädchen und
Jungen, Frauen und Männern. Sie begreift sich als Gemeinschaft, in der
Jugendliche zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, die demokratisch
denken und handeln, erzogen werden. Die Grundlage unserer Arbeit bildet
der christliche Glaube. Unsere Arbeitsformen entstammen dem Pfadfindertum
und stehen in der Tradition der deutschen Jugendbewegung. Die CPD ist Teil
der evangelischen Jugend, und ihre einzelnen Gliederungen wirken aktiv in
den örtlichen Kirchengemeinden mit. Dies geschieht in Ausrichtung auf die
Ökumene.
Pfadfinder
sind viel unterwegs in der Natur. Am Abend bietet ihnen ein gemütliches
Zelt Schutz gegen Kälte und Regen. Eines unserer traditionellen
Schwarzzelte, die Kohte, stammt ursprünglich aus Skandinavien, die Jurte,
unser Versammlungszelt dagegen aus der Mongolei.
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Unsere
Meuten und Sippen sollen dem Einzelnen einen geschützten Ort bieten, in
dem der Jugendliche lernt, sich zu entfalten, Persönlichkeit zu
entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Dies geschieht spielerisch
und dem Alter entsprechend. Dabei werden den Jugendlichen durch das Leben
in und mit der Natur Alternativen zu Konkurrenzdenken und
Ellenbogenmentalität aufgezeigt und Gemeinschaft erfahrbar gemacht. Den
Mittelpunkt unserer Arbeit bildet die kleine Gruppe. Durch Fahrten ins
Ausland und Teilnahme an internationalen Treffen versuchen wir, uns für Völkerverständigung
einzusetzen und neue Perspektiven kennen zu lernen. Ebenso nehmen
Pfadfinder aus dem Ausland an unseren Veranstaltungen teil und finden bei
uns gastfreundliche Aufnahme. Bis zum Alter von 12 Jahren sind die Kinder
in einer sogenannten Meute zusammen, deren Arbeit sich durch spielerische
Elemente, orientiert am Dschungelbuch von Rudyard Kipling, auszeichnet.
Die Geschichten des Dschungelbuchs begleiten die Wölflinge während ihrer
gesamten Meutenzeit und sind auch Ursprung der Namen der Wölflingsstufe.
Wie
gestaltet sich nun konkret unsere Arbeit in den jeweiligen Altersstufen,
den sogenannten Ständen?
Mit
etwa 11 Jahren bilden die Jugendlichen eine Sippe. Dort lernen sie in der
Gemeinschaft vor allem verschiedene Pfadfindertechniken, übernehmen
kleinere Aufgaben und gehen gemeinsam auf Fahrt und Lager. In dieser Stufe
werden Glaubensfragen vertiefter behandelt. Richtlinie für das Zusammenleben
ist dabei das Pfadfindergesetz.
Hat sich der Jungpfadfinder in der Gemeinschaft entwickelt und ist bereit,
mehr Verantwortung zu übernehmen, dann wird er in den Stand des Knappen
aufgenommen. Dafür hat er bestimmte Proben erfüllt, und sich auf diese
Weise bestimmte Fertigkeiten erarbeitet. Er beginnt, Verantwortung für Jüngere
und für das Leben im Stamm zu übernehmen.
Ab 16 Jahren beginnen die Pfadfinder im Stand des Spähers, über den
Stamm hinaus aktiv zu werden. Späher suchen einen persönlichen Zugang
zum Glauben und setzen sich mit der Idee des Lebenspfadfindertums
auseinander. Der Kreuzpfadfinder schließlich verspricht, sein Leben nach
den Grundsätzen der Christlichen Pfadfinderschaft zu gestalten. Als
Christen und Pfadfinder beschäftigen sich Kreuzpfadfinder aktiv mit
Fragen aus Kirche und Gesellschaft und nehmen dort Verantwortung durch
Mitarbeit wahr.
So führen wir die Jugendlichen in den einzelnen Altersstufen schrittweise
an die Übernahme von Verantwortung heran. Dies dient nicht nur der Persönlichkeitsbildung
der Jugendlichen, sondern ist auch für die Fortführung der Arbeit der
CPD wichtig, die auf allen Ebenen ausschließlich ehrenamtlich getragen
wird.
Viele
weitere Informationen zu unserem Bund, seine Ziele und Formen findest Du
direkt auf unserer Bundes-Homepage: www.christliche-pfadfinderschaft.de
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